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Danisch.de - oder die Verirrungen eines Trüffelschweins

CastellBerges
Veröffentlicht von in Politik · 19 Juli 2018
Wie man Recht haben kann und doch irrt
Perfekt, aber zu eng

Genderisten sehen Hadmut Danisch als Maskulisten. Und was sich heute links oder grün nennt ... oder in der CSU ist, provoziert nur Bedenken über den Geisteszustand. Selbstgedrogte sind nicht besser als Selbstbesoffene.
Da wird jeder halbwegs klarsichtige Mensch zur Erholung.

Danisch.de ist ein Beispiel dafür, wie korrekte Detektion durch zu enges ideologisches Korsett entwertet wird.

In Bezug auf die konkreten Verirrungen der Verfassten Öffentlichkeit ist Danisch.de das perfekte Trüffelschwein. Aber dann bekommt er Anfälle, die ihn diskursunfähig machen.

Seine Horizonte sind extrem begrenzt durch:
  • Geisteswissenschaftshass (Denken ist böse)
  • Gemeinschaftshass ('Sozialismus' ist das Böse)
  • Volkswirtschaftshass durch physische Produktfixierung

Geisteswissenschaften sollten die Reflektion über Methoden, Annahmen (wie Religionen und andere Glaubenssysteme) zum Ziel haben und der Autor sieht diese Funktion durch die dogmatischen Annahmen dessen, was sich heute Geisteswissenschaft nennt, gefährdet und entwertet.

Ohne eine kollektive Basis funktioniert keine Gemeinschaft. So gibt es natürliche Monopole, Verwaltungsstrukturen, Besitzstandsausgleich etc. ohne die alles nur ein 'Hauen und Stechen' wäre. Der Autor schreibt dies auf der Basis, dass er sein Existenzrecht 'kaufen' musste (= wahrscheinlich die häufigere Kindesmißbrauchsform, die heute in pawlowschen KiTa flächendeckend stattfindet ... wenn auch nicht schon pränatal), was die Steigerung des sozialdarwinistischen 'Nicht verdienen - nicht fressen' ist. Die vermarktbaren Dinge sind oft auch nur Phantasien ... und 'nützlich' ist auch nur ein Irrtum.

Auch vor der Begegnung mit Makroskop.de von Heiner Flassbeck und davor mit 'Kicking away the ladder' eines heterodoxen Koreaners war dem Autor klar, dass Freihandel Irrsinn ist. Genauso wie die Lügen oder ... von Demokratie, freiem Markt oder westlichen Werten (jenseits von Reflektion). Wer einen unreflektierten Sozialismushass hat, der lebt in einer Filterblase ... wie die idiotischen Sozialismusbejubler. Sowjetische Ekonomisten mussten oft wirtschaftlicher denken als Betriebswirtschaftler und das belagerte Kuba braucht sich in Bezug auf die Drogenrepubliken Mittelamerika nicht unbedingt verstecken ... und das indische vs. chinesische vs. US-Patentverständnis gibt dem noch mehr Dimensionen, Fragen.

Die Fixierung auf 'hard facts' und vermeintliche Profite durch handfeste Technik ist ein Irrweg, weil genauso wie ein Architekt aus seiner eidetischen Sicht Gebäude träumt, kann ein Geisteswissenschaftler (theoretisch, wenn nicht domestiziert) Vorstellungswelten analysieren und konzipieren. Diese Mehrdimensionalität überschreitet Religionsfreiheit und 'Müllikulti', weil sie auf der Meta-Ebene orientiert ist und Methoden so nutzt, wie sie definiert sind: Weg über nach (Ziel)

Ingenieure können Hühnerfabriken, Schweinefabriken oder Rinderfabriken bauen, aber vergleichende Religionswissenschaft kann die Entscheidungsgrundlage thematisieren, wobei weltliche Religionen ja soziale Organisationssysteme sind.
Das Alles(Müll)fresser-Schwein war und ist (wie ein Hund) in einer dreckigen Umgebung natürlich eine Infektionsquelle, aber ein europäisches Schwein oder Hund haben damit nichts zu tun, auch wenn gerade in Ländern wie Spanien Hunde wenig geachtet werden ... in islamischer Tradition. Die Heiligkeit der Kühe war wohl aus Nachhaltigkeit geboren und nicht aus dem Wesen der Kuh.

Allein in China gibt es schon den Unterschied zwischen Han-Chinesen, die konfuzianisch-praktisch denken und Volksgruppen, die lieber lächeln und chillen. Und dies kann man im Westen auch als Folge der Reformation sehen. Aber man arbeitet mit der gleichen Bewertungsskala ... wie wenn ein Schwergewichtsringer die Regeln für einen Wettkampf gegen einen Kunstturner bestimmt.

Die pyrrhoneischen Skeptiker hatten die Haltung, sich nicht gegen die herrschende Ideologie bzw. Religion zu stellen, sondern ganz entspannt oder gleichgültig mitzumachen. Diese Distanzierung, eine Art von Nasebohren, macht Systembücklingen natürlich Angst, wie man bei der Verfolgung von Falung Gong in China sehen kann. (epochtimes.de ist Falung Gong zugewandt. Dies bildet den Konflikt zwischen Konfuzius-Technologen und Tao-Fühlenden ab.) Aber Geisteswissenschaftler sollten nur so genannt werden, wenn sie reflektieren.

Der Hass von danisch.de ist natürlich Abbildung einer geistigen Bruchlinie und zeigt, wie bei vielen AfD-Anhängern' durch den Irrsinn der Systemparteien Atavism statt Antworten zählen. Und wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, dann wählt man doch lieber Cholera, die augenscheinlich simpler zu bekämpfen ist, was augenscheinlich für Hamburger Kaufleute im Senat vor 100+ Jahren schon zu komplex war. (Den Exkurs über doppelt gebrannte Klinker im Abwassersystem im Vergleich zu Beton oder HDPE wird unterbunden, weil vielleicht nur 500 Menschen in Deutschland die Fragen verstehen und der Autor die wenigen, die wirkliche Antworten haben, nicht kennt. Wenn es sie gibt.)

Als Geisteswissenschaftler ehrt man die Ingenieur- und Naturwissenschaften und verachtet man die geistlosen Geistes(krank)wissenschaften von heute, die so dumm sind, dass man engen, anregungsresistenten Ingenieuren leichter zustimmen kann.

Nachbemerkung:
Dies ist ohne Lektorat heute morgen weitgehend nach dem Autowaschen geschrieben und der Spannungsbogen ist wohl etwas verwässert. Dazu kommt die Schwadronierneigung (= Erbschlecht) des Autors, doch wenn ein Leser keinen Zusammenhang sieht, dann bedeutet dies nicht, das es keinen Zusammenhang gibt. Früher war es noch normal, das man verstehen wollte und nicht alles populistisch in 'Einfache Sprache' (= 'Wie sag ichs meinem Hund') übersetzt werden musste. Und man auch noch den Hintern von 'Armen' nicht abwischen musste. Hier ist kein Bertelsmann TV ... oder Stiftung, was ideologisch wohl keinen Unterschied macht, weil im TV die 'Papiere' televisuel verwurstet werden.
Heutige Pädagogen wollen teleologisch Plebs züchten. Patrioten wollen wache und starke Menschen. Patrioten, die so viel mehr leuchten als die Neuen Konservativen, die sich Patrioten nennen und verlogenenes Hambach-1832-Reenactment machen. Von mutmasslichen 'BAfVS-Abteilungen' in Thüringen ganz zu schweigen. (Vermutlich ist der Autor durch Berichte von verstorbenen Nachbarn in Köln Chorweiler über RAF-Terroristen am Pool in Sichtweite des Gebäudes beeinflusst.)

Einordnung:
Der Autor ist bekennender Kranichflug-Nationalsozialist (und Bismarck-Fan, weil ein Denkmal in Sichtweite ist) und darum ein Befürworter von Ashkenazi-Einzucht auf der Basis der Herrenmenschen-Sicht, die, bezogen auf heute, die Mehrzahl der Akteure der Verfassten Öffentlichkeit nicht einmal als Untermenschen wertschätzen kann. Selbst eine Analphabetin aus dem Kosovo leuchtet im Vergleich dazu. Oder ihre Sonderschultochter. Aber dank RTLx und Pädagogik begreifen sie es nicht.






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