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Eine Erinnerung und was gewöhnliche Leute gemacht haben: Kulturzentrum Eupen

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Veröffentlicht von in Kultur · 20 Juli 2018
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Unterlagen zur Kompakt-Präsentation 'Entwicklung des Kulturzentrums Nord' bei Tilia Autonome Gemeinderegie der Stadt Eupen 31.08.07 ● Vorstellung von Projektentwickler Gerd F. Berges in Stichworten ● Skizzierung der kulturellen und sozialen Kontexte ● Skizzierung der Entwicklungsgrundlinien ● Finanzierungsquellen ● Globale Konditionen und Kostenrahmen Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 1 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Präsentation 'Entwicklung des Kulturzentrums Nord' bei Tilia, 31.08.07 Gerd F. Berges als Projektentwickler für das Kulturzentrum Nord in der DG, der ● Bauentwurfskalibrierung und -projektmanagement ● Konzeption und Präsentation ● Partner- und Finanzakquisition gestalten und verantworten kann. Gerd F. Berges während der Oberschule und Studium: ● stellvertretender Vorsitzender eines selbstverwalteten Jugendzentrums ● Organisation und Mitorganisation von Veranstaltungen, Konzerten, Klassentreffen ● Bauingenieurstudien und praktisches Arbeiten, Studium Philosophie, Geschichte Gerd F. Berges als Entwickler in Marketing, Werbung, Verkauf: ● Angebotsentwicklung ● Medien(produkt)entwicklung u.a. bei Aachener Illustrierten, Filmpost Eschweiler ● Werbung von der Konzeption bis zur Photoregie, inkl. Pressearbeit ● Beratung Messe, Ladenbau, Mitarbeiterschulung ● Veröffentlichungen in regionalen Medien, Fachmedien, Wirtschaftsmedien (Handelsblatt) Gerd F. Berges als 'Fortbilder': ● Schulungsteilnahme an Lernmethodik-Seminaren (Mnemotechnik, Suggestopädie, Feldenkrais) ● Absolvent EKS-Management-System (FAZ-Informationsdienste) ● Ausbildung zum Synergie-Berater (Synergie AG, CH) ● Durchführung von Trainings zu Methodik und Strategie mit bis zu 50 Teilnehmern ● Organisation und Moderation von Businessveranstaltungen ● Redaktion und Realisation von (Software)Bedienungsanleitungen, Verkaufstrainingshandbüchern, Trainingskonzeptionen Gerd F. Berges als Euregio- und DG-Promoter: ● Entwickler, Herausgeber etc. von M&A-Kontakte ● 'Erfinder' von 'EuregioCity' (in Raumplanung) und speziell im Kulturbereich: Gemeinsame Führung der Theater der Euregio-'in'-5 als weltweite Alleinstellung ● Konzeption Standortentwicklung LontzenMontzenWelkenraedt ● Konzeption „EynattenService anders vermarkten“: agressiv nach NRW! ● (Gemeindekonzeption in Deutschland, die teilweise [z.B. Auslagerung der IndustriezonenVermarktung aus dem Bereich der Gemeindeaufsicht ... wie Tilia?] umgesetzt wurde) ● Konzeption ATC-TeamTraining und ATC-“Monatsspiegel“ Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 2 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 EU statt EUregio NY - London – Lille – Bxl – Eupen – Köln – Essen – Berlin – Moskau Im Vergleich zu den wirklichen Differenzen weltweit rückt man euregional näher zusammen, statt EuregioMarginalien hochzustilisieren und konkret wenig zu tun im Vergleich zu den Versprechungen. Natürlich ist durch die Normierung in den Ländern an den Grenzen der Unterschied viel größer geworden als in früheren Zeiten, wo Aachener und Lütticher einander näher waren als Aachener und Berliner oder Leute in Lüttich und Marseille. (Kleines Beispiel: Strommasten aus Beton) Aber schon allein durch die vergangenen Migrationen (wie aus Italien in den Raum Lüttich), die staatliche Geschichte Belgiens als Pufferstaat ist der Unterschied zwischen frankophonen Belgiern und frankophonen Franzosen deutlich. Deutlich wie zwischen Rheinländern und Hanseaten oder franz. 'De-Gaulle-Flamen' und Sarden. Aachen hat das Kunststück fertiggebracht aus heisser Luft Reitturnier, Karlspreis und Orden wider den tierischen Ernst zu konstruieren. Chuzpe in Bezug auf Eupen bedeutet direkt den Anschluss an Metropolen auf den kontinentalen Kulturplatten zu wählen. Und damit die Potentialunterschiede für Entwicklung von Eupen zu nutzen. (Allein dies kann schon für kostenlose Publizität nützen ... wie es z.B. Stuttgart bei der TGV-Kampagne macht, indem es München als Vorort deklarierte.) Rein von der Eisenbahn- und Strassenlogistik liegt Eupen bzw. Welkenraedt zwischen Berlin und London bzw. Paris, wenn man das bekannte Projekt Thalys/Eurostar/ICE als Maßstab nimmt. (Aber Paris ist zu normal!) Die Nutzung von innerbelgischen und innerdeutschen Strassenverbindungen wird durch das Relais in Eynatten symbolisiert, welches aber praktisch nicht vermarktet und mit Sicherheit nicht gepflegt ist. Bxl und Köln sind die Nahmetropolen im Millionenformat. Essen ist zwar näher, aber hat eine ähnliche Underdog-Position wie Lille. Zudem wird es Kulturhauptstadt 2010. (Auch eine Chance für Web-Content). NY und Moskau sind mehr virtuell. Eupen soll der Ort werden für EdUcationsPErformaNce, der HotSpot, der Lichtbogen, das Laboratorium, das EUpenGATE (von Stargate und nicht Watergate), um durch die Dimensionen der EUund Weltkulturen zu schreiten. Speziell in Hinsicht auf bilinguale Kompetenzen. Für Nord-DGler, für Menschen aus Aachen, Verviers, Brüssel, Köln, Essen, Lille, London, Berlin ... aus den Bereichen Jugend, Ausbildung, Studium, Beruf, EU-Politik. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 3 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Kultur für alle Die übliche Kulturarbeit für die 'Üblichen Verdächtigen' (und deren Kinder) ist ein Akt der sozialen Differenzierung, der Abgrenzung. Nur durch die Integration von inferioren Elementen der Persönlichkeit und Gesellschaft kann man eine Steigerung der kulturellen Stärke erreichen und die natürliche Diffusion von Kultur in sogenannte bildungsferne Schichten (d.h. die überwiegende Zahl der Menschen) garantieren. (Im Augenblick findet augenscheinlich das Gegenteil statt: Inferiorisierung der Gesellschaft durch Panikmache, Reduktion, Separierung in jeweils Gute und Schlechte, Behinderung der sozialen Mobilität.) Man muss wie im öffentlichen Personenverkehr auch für die Zubringerdienste sorgen, damit überhaupt Leute umsteigen können und überhaupt die Chance zum Verführtsein bekommen. Damit verletzt man die reine Oberlehrer-Lehre der politischen Korrektheit, aber nicht wenige Menschen mit IQ werden auch dies goutieren. Unter der Prämisse von 'Kultur für alle' sind auch eigene Produktionen von TV und Video so wichtig, weil Bild-Imitation sonst (durch Krimis, Pornos, Soaps, Nachrichten) überwiegend negativ erfolgt. Einerseits kann man so eine hermeneutisches Bewußtsein schaffen und andererseits die audiovisuellen Medien für Qualifizierung (Learning by doing und Learning by viewing, d.h. Lernvideos und LernPowerPoint-Präsentationen) nutzen. 'Kultur für alle' meint etwas anderes als die deutsche 'BuFamiMi' Ursula von der Leyen mit „Theater von Anfang an“, denn Kultur ist die Verfeinerung der menschlichen Kunst, d.h. der Technik als Gegenteil zur Natur, d.h. der Physis: Ein guter Ingenieur ist ein besserer Künstler als ein schlechter Schauspieler. Und das Wesen von beeindruckenden menschlichen Leistungen ist die Improvisation (im englischen Sinne), die Erprobtheit, die den 'Flow', den leichten Fluss der Handlungen wie von selbst ermöglicht. Der Anspruch von 'Kultur für alle' ist es vielen viele Einstiege zu bieten, um in mehr Feldern mehr Flow-Erlebnisse zu haben als nur in der stumpfsinnigen Wiederholung, im Rausch und der Gewalt. (Was auch einen Effekt auf die Gewaltkriminalität haben kann, denn ein Großteil der Gewalt entsteht aus Hilflosigkeit, Erfolgszwang und dem Wunsch nach einer einfachen Lösung. Methodengebrauch [von griech. „Weg über nach“] ist dagegen immer ein Umweg, der aus dem Verständnis heraus eleganter zum Ziel führt und verhindert, das simple Verhaltensmuster immer wieder sich durchsetzen. Gewaltprävention ist darum ganz egoistisch Ressourcennutzung. Mitleidigkeit und Moralisierung schadet nur der Effizienz darin.) Spektakel und Holzhammer-Aktionen dürfen nicht tabu sein, um zu verführen oder auch metaphysisch zu vergewaltigen (aber wohlwollender und eleganter als über das 'Fördern und Fordern' in Deutschland). Dies ist ein elitäres Projekt, aber eines gegen die 'belle isolation/splendid isolation' der besser ausgestatteten Menschen, weil inferiore Menschen auch Menschen sind mit Urteilsvermögen im konkreteren Bereich, die Mitleidslosigkeit, Teilnahme, Teamwork und Führung zum großen Teil instinktiv goutieren (wollen). Sie wollen Heldenvorbilder, die glaubwürdig sind, aber sie bekommen künstliche, retuschierte Idole, die schaden. Gleichgültig ob „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Islam sucht den SuperMärtyrer“. Das zentrale Moment ist das Erleben von und die Teilnahme an künstlerischer, gestalterische, technischer Arbeit, statt 'per ordre de mufti' etwas als Kultur zu bewundern und über sich ergehen zu lassen. Inklusive Mißerfolg, Frustrations und Wiederversuch. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 4 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Schock-Therapie mit Fangnetz Krieg ist der Vater aller Dinge? Wenn man weiß, dass Krieg auch ohne Kriegswaffen (www.ege.fr oder Soros vs. Thailand) geführt werden kann, dann zieht man keine grundsätzlichen Grenzen mehr zwischen den Umwälzungen durch Ökonomie, durch Wanderung, durch (im engeren Sinne) kriegerische Auseinandersetzungen oder Rosen- und Nachbarschaftskriege. Dann ist die Frage, ob man so klar bleibt, um über schädliche Geplänkel hinwegzugehen. Doch dies ist eigentlich immer die Folge von innerem Krieg, von Antizipation, von Gewohnheitsüberwindung, von konsequentem Training, von Kultivierung, von dynamisierender Komplexität. An diese Stelle gehört auch das Credo, dass die wirkliche Herausforderung die konfuzianische Expansion der Chinesen ist und nicht die (wenn auch spektakulären) terroristischen Akte. Akte, die eine mentale Katalyse auslösen oder zumindestens verstärken und Europa mit daran hindern im arabischen Raum, in Afrika, in Südamerika, ja selbst in der Türkei überzeugend zu sein. Ohne kulturelle Vitalität in der EU gibt es keinen wirklichen Erfolg. Nicht persönlich. Nicht im globalen Wettbewerb. Vitalität bedeutet mit Herausforderungen, Kränkungen, Niederlagen, Schmerzen, Macht umgehen zu können ohne zu paralysieren. Da es jedoch keinen Weg zurück zu der Menschen verachtenden manchesterkapitalistischen Situation in China gibt oder geben darf, muss die EU dort sein, wo die anderen kulturell noch nicht sein können, statt dort sein zu wollen, wo nur Träumereien überleben. Dieser Ort ist, was Konfuzianer (in dem eher taoistischen Falung Gong), Monopolkapitalisten (in Gemeinsinn und sozialer Marktwirtschaft) und US-Puritaner (in Transzendentalisten wie Emerson oder Thoreau) bekämpf(t)en: Innere Ruhe und Gemeinschaft in Verbindung mit dem Spiel mit Identitäten, Charakteren, Ideologien, Gefühlen, Konzeptionen etc. Auch wenn das multikulturelle Konzept eine Art von sozialer Schizophrenie oder die Abkapselung eines gutartigen(?) Tumors darstellt, so wird eine vielfältige Einheit mit verschiedenen Orten, Perspektiven, Lebensweisen als so normal angesehen werden müssen, wie sie ist und eigentlich immer war. Kulturkampf ('Clash of Cultures'), Ideologie, Fremdenfeindlichkeit und Kriminalität können nicht in einem Milieu von „in die Haut von anderen hineinschlüpfen, statt an einem positiven oder negativen Idol zu kleben“ überleben. (Passend wäre dazu ein Brauch wie die Zerstörung des Goldenen Kalbes ...). Vitale Gesellschaft definiert sich durch den Import, das Verdauen, die Integration von Neuem, Fremden, Unbekanntem. Integration ist darum eine 'Holschuld' oder 'Annahmeschuld', wenn sie sich nicht auf die Sarkozys etc. beschränken soll. Und um eine Gesellschaft, eine Kultur integrationsfähig zu machen muss sie hungrig sein und Visionen haben. Sie muss Grenzen überschreiten und Abenteuer wagen. Abenteuer wie die Entzauberung Bin Ladens (siehe das aktuelle Buch von Lawrence Wright ... bzw. Rezensionen), Maos, Hitlers uva. oder das Leben eines Papierlosen, eines Obdachlosen, eines Steinzeitmenschen etc. nachzuleben. Oder aber auch in das Gefühl zu kommen in einer Oper durch die Zusammenwirkung von Solisten, Chor, Instrumenten und Bild zum Weizen auf dem Feld zu werden, den der Wind streichelt oder zerzaust. Oder aber ganz praktisch und einfach(?) die Arbeitsweise in deutschen, flämischen, wallonischen oder nordfranzösischen Unternehmen kennenzulernen. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 5 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Um eine bessere ENA oder EuPoLA (von NaPoLA = Nationalpolitische Lehranstalt) für alle, für mehr soziale Mobilität, für mehr Kultur im Denken, Handeln, Geniessen, Fühlen zu schaffen braucht es das Training einer 'pädagogischen' Achterbahnfahrt, einer 'Tour de Force', die den Geist und die Seele, aber auch den Körper geschmeidig und kraftvoll machen. Herausforderung ist notwendig, aber die Gefahr besteht darin den Kontakt zu verlieren, abzuheben, abzudrehen etc. Dies kann nur bei multidimensionalem Arbeiten verhindert werden: ● Kunst (Architektur, Happening, Ausstellungen, Landschaftskunst, 'E'-Musik, Filmhistorie) ● Bildung (Sprachen-Inmersion für Kinder, Jugendliche, Manager, Rollenspiele, Wettbewerbe) ● Unterhaltung (U-Musik mit Chudosnik Synergia e.a., Motor mit RAMCE?, Sport [Artistik, Capoeira, Feldenkrais etc.] um die zunehmenden Bewegungs- und Lerndefizite bei vielen Kindern zu mildern, Events mit Auftritten, Lernen, Vergnügen etc.) ● Regiomarché (Schlachtfest, Wildkochen, Großkauftage ... mit Radermacher) ● Wirtschaftsförderung (Roadshow, Thalys-/Eurostar-/ICE-Backbone, Jour Fixe, www.cle.be) ● Arbeitsvermittlung und -förderung international (Leonardo, Athena, Eures++) In Monokulturen werden Fehler zu Existenzgefährdungen, auch wenn Monokulturen der Status quo sind. In der Materialkunde ist man von Monokulturen schon lange auf Multistrukturen umgestiegen. Man modelliert extreme Vorteile durch die Kombination mit anderen extremen Vorteilen, wie man es schon vom Sperrholz her kennt und kombiniert verschiedene Materialien in spezieller Verarbeitung (Stichtwort 'Tailored Blanks', d.h. geschneiderte oder IHU-verarbeitete [Innenhochdruckumformung] Bleche, die unterschiedliche Dicken, Sicken, Verbindungen haben). Dies ist bei kulturellen Konzeptionen schwieriger, weil man ja nichts im Test oder in der Computersimulation überprüfen kann. Doch der Qualitätsunterschied von Welten wie bei auf den ersten Blick ganz passabel erscheinendem Landwind/Brilliance im Crashtest-Vergleich mit einem europäischen PKW ist auch in der Kultur zu realisieren. Aber nur mit der Stierkraft (s.u.). Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 6 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Tempel der Stier-Mentalität Aufgrund der Geschichte des Ortes 'Schlachthof' (wie ein antiker Tempel, dem Ort des Stier-Opfers?) und der historischen Bedeutung von (Belge Bleu) Stieren ergibt sich ein naheliegendes Sinnbild für das Kulturzentrum Nord. Heutzutage kennt man Stiere bevorzugt von spanischen Alkoholika, von Red Bull oder von Lamborghini – im deutschen öffentlichen Raum hat man augenscheinlich Angst - vielleicht vor Tierschützern? Aber in der Wallonie hat man ja die „Force de l'avenir“ auf seiner Seite, wenngleich man auf eine Darstellung achten sollte, die nah genug ist, um von den Wallonen vereinnahmt und alimentiert zu werden und weit und genug davon weg ist, um den ostbelgischen Separatismus nicht zu kränken. Beim Schlachthof ist schon die spontane Bullenkraft bei den Graffitis („Bull Fight“) zu sehen, so dass hier nur eine morphogenetische Struktur aufgenommen werden muss und damit eine Kraft zur Kultivierung. Im doppelten Sinne, da zum Einen diese Kraft dafür eingesetzt werden kann und zum Anderen sie auch Gegenstand dieser Kultivierung sein muss. Vom 'Schlachtfest' bis hin zur Philosophie. Das Capitol in Verbindung dazu bringt den 'Kopf', Regierung, Rom, Washington DC hinein. Kraft und Kopf in Verbindung mit einem stilisierten und verfremdeten Stier transportieren Kulturepochen. Das Kulturzentrum darf sich nicht verstecken wie es das Jousten-ATC/Eupen Plaza macht(e), welches weder durch Angebot noch durch Architektur oder Stimmung (Feng-Shui und Menschen) ausreichend atttraktiv war und ist. Ein konzeptioneller Fehler war die Bescheidenheit und Abgelegenheit, ein architektonischer das fröstelnde 'Durchzugsgefühl' und ein organisatorischer die mangelnde Kooperationsrealisierung der Mieter (und deren Mitarbeiter) bei der Vermarktung. (In Maasmechelen Village hatte man für das Management einen Deutschen, der seit 20 Jahren in Paris lebte und währenddessen in London gearbeitet hat ...) Da konsultiert man besser Dr. Ossemann (wie passend im Rahmen des Alten Schlachthofes) ... vielleicht kann man ihn in eine Art Beirat oder formlos als Berater holen. Bull Tower, TwinOxBowSäulenEingang, HollywoodCapitol Aber die kraftvolle Mentalität muss sich auch in der Bauweise ausdrücken. Architektur ist nicht nur Organisation, sondern auch Kommunikation von Anspruch, von Stimmung, von Vision. Der bauliche Ansatz für den Alten Schlachthof geht darum diametral gegen die stark idealgesteuerten, bescheidenen Gutmenschen: Es muß Energie, Wettbewerb, Weite, Mut vermittelt werden ... im Rahmen von Baurichtlinien und Denkmalschutz(-Camouflage). Der Turm, der 'Bull Tower' ist als Landmarke zu sehen, die tagsüber und nachts ausstrahlen muss. Nicht nur im übertragenen Sinne, sondern durch die Gestaltung, Dekoration, Beleuchtung ... und prominente Nutzung für 'Spitzengespräche' ganz oben im Turm über essentielle Themen von Eupen, der DG, der Euregio, der EU, der Welt ... Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 7 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Der Dreiklang von Toreinfahrt, Fassadensäulen (TwinOxBow) und Tür muss in Verbindung mit der Uhr herausgearbeitet werden, damit eine unwiderstehliche Attraktivität für den Blick (vielleicht schon des Vorbeifahrenden) ausgeübt wird. Mit archaischen Zitaten aus dem Zweistromland oder Kreta (oder Texas) etc. wird daraus ein Zelebrationsweg. Die aufrechte Stimmung, die Contenance sollte im Gesamtobjekt aufrechterhalten werden und nicht durch Unrat, billige Zelte, abschreckende Plakate, Bescheidenheit etc. zerstört werden. Das talseitige Gebäude wirkt z.B. von der Wiese viel wertiger als von der Hofseite - unabhängig von der Solaranlage und einer möglichen landschaftsgärtnerischen Aufwertung. (Wem gehört die Grünfläche an der Unterseite?) Das kleine Häuschen an der Strasse und dessen Fortsetzung auf der Hofseite haben viele schöne Details, die eingebunden werden können, selbst wenn man eine radikale Entkernung vornehmen muß. Und selbst der mit Folie 'befensterte' Teil hat Charme. In der 'Destroy'-Ecke (wegen des gleichlautenden Graffitis) sind Anbaureserven genauso wie hinter dem Gebäude und im Rahmen der Ruine/Holzschuppens (Bull fight). Die Detailkonzeption ergibt sich erst aus der weiteren Analyse und Freilegung. „Wenn ich erst einmal 3 Tage mit Motorsäge, Freischneider, Landwirt etc. gewütet habe, kommen Luft und 'Feng Shui' hinein und viele Dinge ans Licht.“ Das 'HollywoodCapitol' dagegen muß mehr Eleganz, Art Deco, Urbanität mit Glanz, Gold, Rot wie auf Oskar-Verleihungen ausstrahlen. Nicht Wohnzimmerorientteppich, sondern Roter Teppich! Was für den Alten Schlachthof gilt, gilt auch auf jeden Fall für die Küche direkt neben dem Eingang (Aufräumen, Organisieren, Camouflage)..., die Plakate, die Bierwerbung, die Leuchtreklame müssen aufgewertet werden. Die Fassade sowieso. Vielleicht sogar der Bürgersteig. (Im Innenraum ist mir der Zustand nicht bekannt, aber schon die Türen werden unter Wert verkauft.) Angesichts der aktuellen Situation auf dem Energiemarkt kommen auch weniger umweltinteressierte Menschen auf die Idee sich mit Energiesparen und regenerativen Energien zu beschäftigen. Im Rahmen von Kulturarbeit wird auch die Nutzung von Energien seinen Stellenwert haben und das Kulturzentrum sollte unter Beteiligung auch des Energiebüros der Wallonischen Region ein Anschauungsobjekt für moderne Energietechnik sein. Insbesondere auch durch die alte Bausubstanz und mögliche Einschränkungen der vertretbaren Dämmungsmöglichkeiten wird der Einsatz von Solarthermie und Wärmepumpen (sowohl Geothermie als auch zur Gewährleistung von Luftqualität bei Veranstaltungen und allgemeiner Nutzung im Rahmen der Lüftung ggfs. über die vorhandenen Lüftungsdome als Wärmerückgewinnung) praktisch (auch) zur (finanziellen) Pflicht. Dies gilt bei Regenwassersammler für Brauchwasser (wie WasserfallDauertoilettenspülung, Wasservorhänge, Wasserspiele) auch. Denkbar wären sogar Lösungen bei der Dämmung wie die Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum auf dem Rotenberg oder DIY-Training mit dem Energiebüro. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 8 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Der Internet-Marktplatz Netecho.be hat eine regional-lokale Bedeutung und ist vergleichbar mit dem Wochenspiegel. Dort müssen natürlich für die allgemeine Information der Bevölkerung in regelmäßiger Erscheinung Nachrichten über die Entwicklung des Kulturzentrums Nord veröffentlicht werden. Ein Kulturzentrumswebportal muß dies als unabhängiges Medium ergänzen als Fenster zur EU (EUpenGATE), zur Welt und zur Zukunft mit Namen, News, Blogs in D/F/GB/NL. (Aus Erfahrung weiss ich, dass dies für Deutsche [und mit Sicherheit auch für die meisten Franzosen und Engländer], aber nicht für Ostbelgier, Flamen und Niederländer exotisch ist.) Nur mit einem wirklichen Marktplatz wird es Dynamik, Wettbewerb, Vergleich geben. Auch wenn die Verbindung mit Lille, Essen etc. vielleicht willkürlich sein mag (und diese Städte nicht zur aktuellen Hitliste der megacoolen Städte in Europa [im SPIEGEL erschienen] gehören), so kommt der Entscheidung zur Auswahl eine besondere Bedeutung zu. Um es mit Saint-Exupery zu sagen: man muß sich Freunde zähmen, vertraut machen. Wenn man in einer fremden Umgebung ist braucht es seine Zeit, bis sich die Ortskenntnis kristallisiert. Und beim 3 oder 5 Besuch in den 'Trittsteinstädten' (s.u.) beginnt es langsam sich zu kristallisieren und aus 'Silberfäden' werden Stahltrossen, aus Ideen Konzeptionen und Projekte. Aus Projekten vielleicht EU-Subsidien-Cluster. Und BXL, Köln, Lille, Essen, Berlin, London sind eine Hilfskonstruktion, eine Art von Trittsteinen: Mit Links, mit Partnern, mit Informationen, mit Aktionen, mit Webcams, VODcast uvm.. (Dies ist keine ausschließliche Fokussierung, aber schafft die Heimatbasis für den Blick nach Burkina Faso, Neuguinea, Grönland ...) Theoretisch wird durch die Informationsflut im Internet jede Information verfügbar, aber praktisch gibt es eingelaufene Routinewege zu Portalen, zu Seiten, zu Suchmaschinen, weil man irgendwann in einem Infonebel steht. Und dann lieber 'vorverdaute' Informationen nutzt. Dieses Chaos muss die 'EupenBulle' oder EUpenBULLETtin, das Webportal vorsortieren, damit aus Informationen Routinen werden. Die Kosten dafür werden so 300,- bis 500,- Euro pro Monat betragen. Die Informationsstruktur ist die Matrix für die Bauplanung und Programmplanung des Kulturzentrums. Das Eigenmedium Internet in Verbindung mit den Suchmaschinen wird dann die Promeniermeile für das Kulturzentrum und die Präsentation seiner Leistungen und seiner EU-Förderwürdigkeit. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 9 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Extreme für die Medien und Eigenmedien Das Medienzeitalter braucht Extreme, weil es nach dem Prinzip der positiven Rückkopplung und der Suche nach Vertrautem funktioniert. Die 'political correctness' verbreitet Langeweile, Regression, Fundamentalismus, Zerrechtung, Vergreisung. Auf der Basis der Bodenständigkeit sind Schocks und starke Signale unvermeidbar, um effizient zu kommunizieren. Es ist das Prinzip „Bunter Hund“. Dies ist eine Frage der Kommunikationstrategie und nicht der persönlichen Agression und Eitelkeit. Darum wird weitgehend die Provokation auszulagern sein, um keine zu grosse Angreifbarkeit zuzulassen. Ein Großteil von Provokation wird schon durch das 'Einfallen' von Metropol-Einflüssen übernommen werden. Es ist fast ein Zwang Eigenheit zu beweisen, aber Eigenheit ohne Dünkel, doch mit Faszination. Darum ist es eine der größten Fehlerquellen Lösungen von anderen an anderen Orten zu kopieren. Das Kopieren, die Mode, der Trend werden auf den unteren Ebenen bedient, um Vertrautheit zu schaffen. Themen, Bilder, Glanz etc. werden wie bei der Verbreitung von Cabrios in die '207CC-Klasse' nicht nur in St. Tropez, Hollywood, London ... sondern auch in Eupen 'für alle' ganz demokratisch verfügbar. Dazu kommen die ● Kommunikation on the road Lille-EUPEN-Essen mit dem JCBeckers-Hydro-Capro-Eufoam-Outdoor-Lounge-Remorque und Radermacher ● Präsenz in GE und Wochenspiegel ● Portal wie www.aachener-portal.de (siehe oben) oder ● www.businessclub-aachen.de, dazu eine ● Eupener Art von Harvard Business, um IQ zu zeigen (und die Wirtschaftsjunioren ins Boot zu bekommen) und schlußendlich eine Art von ● Eupener Eigen-Web-TV (VODcast) weil gerade einfache Menschen Bildern glauben und man Konzepte visualieren muß. ● Eupen Kultur-Z-Bulletin quartalsmäßig mit 8/16 Seiten 4farbig Die Eigenmedien sind auch notwendig, um die Abhängigkeit von der Fremdberichterstattung zu relativieren und ein Korrektiv zu haben, falls es zu negativen Kampagnen oder nicht ausreichender Publizität kommen sollte. Durch deren Verteilungsmöglichkeit bzw. weltweiten Zugriff wird auch deren Gewicht erhöht. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 10 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Einnahmen statt Subsidien Es ist in Ordnung wenn für die Gesellschaft erbrachte Leistungen von der Gesellschaft bezahlt werden. Doch zu oft werden Narzissmen, ideologische Phantastereien und Camouflage-Projekte (um das gegenteilige Handeln zu tarnen) mit öffentlichem Geld realisiert, die nicht die gesellschaftliche Kraft steigern, sondern wertvernichtende Luxusstrukturen schaffen. Es gibt die Geschichte vom mythischen italischen Zaleukos, zu dessen Zeit jeder Gesetzesschöpfer einen Strick um den Hals gelegt bekam, an dem er aufgehängt wurde, wenn sein Gesetz fehlschlug. Wenn im Bewußtsein die Subsidien-Vereinnahmung ohne projektbezogenen Zukunftswillen einen großen Stellenwert einnimmt, dann ist eine mentale Versklavung und Verhaustierung die Folge. Colbert als merkantilistischer Agent (neben dem Fort-Architekten Vauban und dem Feldherrn) Ludwigs XIV., der brandenburgische Kurfürst (und nicht so stark und einen Anfang setzend seine Fortsetzung Friedrich der Große), die neue chinesische Führung haben mit einer gewissen Grausamkeit Neuigkeiten eingeführt (mit der ja auch Schäden wie die Bartholomäus-Nacht á la Medici, die preussischen Kriege, die Verfolgung von Millionen in China angerichtet wurden) ... wobei ja gerade das Beispiel der Hugenotten-Ansiedlung in Vaals, Stolberg, Jülich nach Berliner Art oder Cockerills Industriespionage (aus britischer Sicht) auch positive Seiten für die Euregio und für die Wollindustrie auch in Eupen zeigt. Es wird auf der einen Seite etwas zerstört oder behindert und auf der anderen Seite etwas neu geschaffen. Durch diese Umwälzungen wird wirklich eine komplexe Kultur geschaffen – aber mit der Zeit werden deren Quellen vergessen, weil man aufhört weiter Kultur zu schaffen, weiter umzuwälzen, weiter abzureissen, weiter aufzubauen. Und nur noch erhält und von der guten alten Zeit träumt, wie es Fundamentalisten aller Länder machen. Gleiches gilt für Autobahnen und Eisenbahnstrecken, die Zukunft mitbestimmen (können). Was ein weiterer Grund für die Übernahme dieser Verbindung für das Kulturzentrum ist, denn dann wird TGV = Tilias Grosse Vision ... Mit dem Wind zu segeln bedeutet nicht 'vom Wind getrieben' zu werden. Und auch als Betroffener eine gewisse Neutralität zu wahren, die Mißweisung und Störung der eigenen Navigation in Rechnung zu stellen und dabei seine soziale Einbindung zu erfahren ist die Basis von sozialem Engagement, von Ertragsschaffung, von Abneigung gegenüber leichten Versprechen. Darum muß ein Projekt im öffentlichen Interesse eine Priorität bei der Einnahmen- und ErgebnisNachhaltigkeit haben und Subsidien im InterBerges-Sinne nur als Sahnehäubchen mitnehmen und stattdessen durch Attraktivität und Nutzen Geldquellen erschliessen: ● Eintrittsgelder, Clubbeiträge und Teilnehmergebühren ● Mieten: Whg. Büro(Service 'Eynatten'?), EU-Konferenzen, Events ● Sponsoren (Baureferenzen etc.) und Lizenzen ● Werbepartner (Thalys?Eurostar?) ● Integrationsdienstbezahlungen Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 11 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Von diesen Vorgaben aus ergeben sich auch die Eckpunkte für die anzustrebenden Räumlichkeiten, die unverzichtbar sind: ● Büroflächen in Nebenhäusern vorn (und ggfs. in Eynatten) für Eigenverwaltung, Büroservice ● Halle Schlachthof für Konferenz-Zentralveranstaltungen und Ausstellungen mit 100/200 Personen ● Seminar-/Klassenräume 10/20/30 Personen in Ruine, Anbau rechts ● 'Schweinereiflächen' für Aktionen mit Ton, Farbe, Filz, Öl, Dreck, Schaum, aber ohne Otto Muehl ● Temporäres 'Zeltdach' (d.h. Membrankonstruktion von www.carpro.be) für Veranstaltungen, Sommerfeste etc. in Durchfahrt oder vorn rechts ● Wohnfläche in Nebenhäusern vorn und im Turm ● (Gala und Party-)Veranstaltungsraum Capitol ● Nebenräume Sanitär, Küche, Lager, Umkleiden, Wellness ● Kräutergarten, Lauben, Kletterpflanzen (im Kontrast zu den agressiven Stier-'Revier'-Leitmarken) ● Aufwertung der bisherigen Nutzungen Subsidien-Quellen Da Zahlungen rund um Ausbildung, Weiterbildung, Integration, Wirtschaftsförderung so oder so gesehen werden können, je nach dem, ob sie wirken oder nicht werde ich hier keinen Unterschied machen, weil nicht das Geld einnehmen, sondern das Nutzen schaffen bei dem Projekt im Vordergrund stehen. Die Quellen für Finanzzuflüsse sollten sein: ● Qualifikations-Cluster EU/BE/FR/GB/DE etc. bilden in Bezug auf den Back-bone (EuregFrBrücke) ● Wallonische Region (Nord/Pas-de-Calais/Somme?) ... Aachen/NRW? für DE/FR-Kommunikation bzw. Sprachlernen ('InstitutSpaPlus') ● Integration von Migranten ● Arbeitsförderung (nicht nur von Migranten) ● Regionale Produkte edel, attraktiv und günstig ● Energieförderung (Wärmepumpe, Solar, Geothermie, Dämmung, Wasser) ● Exportförderung durch die AWEX, cle.be, (bfai.de?) und in Hinsicht auf Eynatten-Büros ● EU-Projekte in der 'Nabe(l)' Eupen 'lagern' als symbolischem Ort Die Highlight-Projekte dienen der Marken-Entwicklung. Wie auch bei Konsumprodukten ist die Entwicklung einer (bei Subsidien verteilenden Stellen bekannten) Marke wichtig zur Schaffung von Vertrauen, Entscheidungsautomatisierung, Garantien. (Die Wirkung auf das Publikum ist im Punkt 'Kultur für alle' skizziert.) Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 12 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Konditionen, Methoden und Kostenplanung Die Erfahrung zeigt, dass falsche Sparsamkeit ungeheuer teuer ist. Und Finanzleute lieben es bei anderen zu sparen. Vom levantischen Nasruddin ist folgende Geschichte überliefert: „Da wollte ich meinem Esel das Fressen abgewöhnen. Fast hatte ich es geschafft. Und da stirbt das Mistvieh.“ Wirkliche Ersparnisse und Ertragssprünge sind weniger durch Preisdrücker, sondern nur durch andere Konzeptionen möglich, weil man ein Problem jetzt nicht traditionell denkt, sondern grundsätzlich neu angegangen ist. Umgekehrt ist die Kreativität so natürlich, das gegen jede Einschränkung „ein Kraut wachsen kann“ und was vorher undenkbar war selbstverständlich wird. Wenn etwas unmöglich erscheint, hat man nur nicht neu gedacht, sondern alt. (Im aktuellen Harvard Business von manager wird das alte, dumpfe, mechanische Denken in der Art von Wiederkäuern völlig unzutreffend [oder tendenziös] als 'intuitiv' bezeichnet, weil es so automatisch geht. 'Intuitiv' ist, wenn der Torwart beim Elfmeter normalerweise immer nach rechts springt, aber weiß, dass der Trainer des Schützen von den gegnerischen Torwarten Profile anlegt und der Schuss wahrscheinlich nach links gehen wird, der Schütze aber ein unberechenbarer Gegner ist. So reicht das Planen nicht weiter – es muss das Gefühl für den Willen hinter der Vortäuschung als Entscheidungsgrundlage reichen.) Die Konzeption der Nutzungsflächen auch in Hinsicht auf die Umnutzung oder die Kostenverteilung ist zentral. Möglichst sollte eine 24h-Nutzung („The bull never sleeps“ - ähnlich wie bei citibank früher) vorhanden sein, weil unbelebte Räume (dem physikalischen Grundsatz des 'horror vacui' folgend) Vandalismus, Verschmutzung und Graffiti nach sich ziehen. So werden schon bei der Konzeption Folgekosten reduziert. Auch darum sollten Wohnnutzungen eingeplant sein dürfen. Besonders auch für kulturbezogene und projektförderliche Personen (wie Stadtschreiber/innen). Ein 'Großteil', d.h. der größtmögliche Teil der Baukosten sollte durch traditionelle Miete (u.a. vielleicht Partner aus dem Weiterbildungshandbuch der DG) oder auch Verkaufserlöse und nicht rückzahlbare Subsidien finanziert werden, damit kein Verwaltungswasserkopf mit einem Finanzierungsproblem eine Koalition eingeht und man kein Geld für Konzeption, Aktion, Promotion mehr hat. Darum: Die Kosten für die Nutzung sollten primär aktionsbezogen angelegt sein. In ein Projekt wie das Kulturzentrum Nord kann man allein auf der Bauseite Millionen hineinstecken. Durch den Leerstand werden auch eine Reihe von Wasser- und Frostschäden entstanden sein, die kostentreibend sein könnten. Alle Ausgaben sind in Relation zur Ausnutzung der Geschoßflächenzahl zu sehen, d.h. auf wieviel Quadratmeter sich die Kosten verteilen. Erst nach einer Baubesichtigung, nach Kenntnis der Pläne, des Bebauungsplanes, der möglichen Denkmalschutz-Auflagen, nach ersten Gesprächen und Angeboten kann man eine globale Einschätzung des Projektumfangs entwickeln. Dies wird in der üblichen Art eines 'random biased walk' verfeinert, denn nur bei Standardlösungen gibt es auch Standardpreise. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 13 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Die Baukosten und der Unterhalt sollten durch Konzeption, (KompZentr.-holz)industrielle Vereinfachung, Sponsoring, Eigenleistung im Rahmen gehalten werden. Vor dem Hintergrund der ehemaligen Nutzung ist eine rustikale Loft- bzw. Atelier-Gestaltung vertretbar. Zitate aus der Vergangenheit schreien geradezu nach einer Zukunft und Verfremdung durch die Einbindung von modernen und kontrastierenden Elementen. So bekommt das Provisorium, das Stehenlassen eine Qualität jenseits von Restauration. ... ganz italienisch! In der Vergangenheit habe ich in einem Ladenlokal Frische und Wertigkeit für kleinstes Geld, d.h. durch Wegreissen und Farbe realisiert. Darüberhinaus kann ich auf Einrichtungsberater (d.h. nicht Möbelverkäufer) zurückgreifen, die auch größere Objekte als Referenzen haben. Die Wertigkeit im Bezug zu Kunst braucht dann nicht über hochwertige Materialien, sondern wird über Kreativität in Dekoration, Nutzung, Persönlichkeiten hergestellt. Bei der Entwicklung entstehen Kosten für Beratung, für Büro, für Reisen, für Arbeitszeit und für Verwaltung. Auch wenn ich keine Probleme mit einem Angestelltenverhältnis habe, so ist prioritär, dass es keine Diskussionen über die Notwendigkeit von 'unterschwelligen' Ausgaben für Kommunikation, Reisen, Einladungen, Services, Personalentscheidungen gibt. Darum sollte eine passende kommerzielle Struktur für dieses Projekt geschaffen werden. Ein Beispiel meiner Arbeitsweise: Im Rahmen der Händlerbetreuung im Rahmen eines Marketingprojektes habe ich in der Vergangenheit den Händlern eine Beteiligung an den Reisekosten für die Vor-Ort-Analysen 'verkauft', die der Importeur nicht tragen wollte. Für meine Zeit (d.h. 1 Woche, verteilt) hat niemand bezahlt, aber es war notwendig, um die Möglichkeiten der Händler wirklich bewerten zu können. Ein anderes Beispiel: Die Händlerwerbebeteiligung zur Verstärkung der Werbung hatte ich akquiriert, aber irgendwie wussten es die Auftraggeber besser: Danach ging nichts mehr. Wenn Leute entscheiden, die eine Vision nicht teilen führt dies automatisch zu einer Schwächung der Entwicklung und zur Verzögerung. Teamarbeit ist eine heikle Sache, weil einerseits ein alles beherrschender Chef die Fronten deutlich macht und schnelle Entscheidungen treffen kann, aber dies auch leicht zu einer unterschwelligen Abwarte-, Boykott- und Sabotagehaltung führen kann. In einem nicht klar strukturierten Team breitet sich leicht eine Stimmung von Eifersucht, Unwilligkeit und Deskoordination aus – man könnte es irakische Verhältnisse nennen. Hier gilt das gleiche Prinzip wie bei Pferdepflüsterern: Jeder muß wissen, wo die Prioritäten und die Entscheidungsgewalten liegen, aber die Pflicht des Überlegenen, des Vornehmen ist die Achtsamkeit. Und eine Projektentwicklung fordert eine willige Hebamme (im Sinne von Sokrates' Mäeutik) und eine Art von Ur-Meter, an dem die Dinge kalibriert werden und dem sich alles unterordnet. Und mein Ur-Meter ist das Bild der glanzvolle Eröffnung, auf die seit Monaten hingefiebert wurde. Präsentation 'Entwicklung DG-Kulturzentrum Nord' bei Stadt Eupen: Tilia am 31.08.07, 9:20 Seite 14 von 15 Seiten, am 30.08.07 Gerd F. Berges – Postfach 33 – B-4710 Lontzen www.interberges.de - info@interberges.de 0049-170/36 66 99 7 Eckpunkte und Zahlen - InterBerges im Dienste des Kulturzentrums Nord ● Handlungsebenen: Konzeptionsebene, d.h. Entwicklung der inhaltlichen Struktur Kommunikationsebene, d.h. Entwicklung der öffentlichen Wahrnehmung Konstruktionsebene, d.h. Umsetzung der Planung in Gegenständlichkeit Administrationebene, d.h. Dokumentation, Absicherung, Übergabevorbereitung ● 24/24h und 7/7d ● günstiger als ein leitender Angestellter ● mit Garantien und ergebnisgebundenen Prämien ● 'inklusive' stabilisierendes Assistenz-Team 1. Bauingenieur-Beratung und Begleitung 2. Wallonie/F-Afrika-in-B-Assistenz (Voraussetzung: ADG/Forem Liège/Charleroi/Mons? Zuschuss mindestens 50% oder die Nutzung eines der Austauschprogramme in der EU etc.) 3. Controlling- und Comptabilité-Assistenz 4. ? ● inklusive Budgetdeckelung für Arbeitskosten und Webportal (ohne VODcast) ● Installation einer projektadaptierten Rechtsform Angesichts von einer Vielzahl von Unwägbarkeiten seitens der Auftraggeber, öffentlichen Entscheider etc. erscheint eine erfolgsabhängige Arbeitsweise wie ein Vabanque-Spiel, aber bei einer nicht rein zeitlich, sondern auch ereignisorientierten Planung (speziell in den Bereichen Genehmigungen, Kredite, Entscheidungen von und Stichtage bei öffentlichen Geldgebern) wird die Kalkulation von wesentlichen Prämienzahlungsanteilen motivierend für Qualität, Kostensenkung und Tempo.



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