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Landtagswahl in Hessen: Bildungspolitik mit Tunnelblick

CastellBerges
Veröffentlicht von in Politik · 27 September 2018
In einer geistigen Trümmerlandschaft braucht es die Befreiung innerer Stärke
"Dumm bleibt dumm. Da helfen keine Pillen."

Dieser Spruch aus der Jugend des Autors drückt Realismus aus, während bei einer Sendung zur Landtagswahl es bei einer Sendung man sich dumm wieder auf mehr Personal und mehr Geld stürzte. Die auch wegen Integration und Inklusion besonders wichtig seien.

Die Zucht funktioniert bei Tieren und ein gutes Beispiel dafür ist das Experiment in Sibirien, wo man aus Füchsen in wenigen Generationen Haustiere gemacht hat. Aber keine Hunde im Sozialverhalten, sondern eher Katzen. Parvenues und Frauen bestätigen dies.

Der Lamarkismus (Giraffen haben sich gereckt und dadurch ist der Hals länger geworden) wurde in der Schulzeit verspottet, aber man hat herausgefunden, dass über Transgene Gene durch Erfahrungen der Vorgängergenerationen modifiziert bzw. anders aktiviert werden. Traumata der Eltern verändern die Kinder. Je früher die Traumata eintraten, desto stärker.

Die Spartaner glaubten, dass die Kinder schon im Mutterleib zum Krieger erzogen würden. Jedenfalls ist die Schaffung einer mental-emotionalen Gebärmutter wichtig (Die Gegner des Marsches für das Leben vor ein paar Tagen in Berlin sollten darum so oft wie möglich abtreiben, wie sie es fordern. Und andere in Ruhe lassen, statt, wie Anetta Kahane, voller Hass noch im Tagesspiegel zu pöbeln. Selbstverwirklichung und Emanzipation durch Muttersein ist jedenfalls fortpflanzungswürdiger als völliges Abgedrehtsein.)

Die Eltern, die Familienstruktur und das soziale Umfeld (heute auch das 'reality tv' Umfeld) liefern eine Infusion von Charakterprogrammierung, die schon anfängt mit dem 'Körperkontakt-Volumen' und der Art der emotionalen Zuwendung (Hundeerziehung nach klassischer oder flüsternder Art ... oder Aufgefangensein). Erstgeborenensein oder Stiefkind-Minderstatus gehören dazu, wobei Patchwork(halb)geschwister oft mehr Zeit für Gemeinheiten haben ...

Die frühkindliche Abrichtung in der KITA vs. Familie ist auch ein Machtkampf zwischen den Interessen von Politik und Familie. Die Entwicklung der Synapsen in der Vorschulzeit ist in Stein statt in Sand gezeichnet. (Dies ist jetzt kein Plädoyer für religiöse Traumatisierung.) Darum ist ideologisierte KITA für Kinder mit Bildungshintergrund ein (lässlicher) Schaden, aber sollte für Kinder mit Migrationshintergrund ein Zwang sein ... schon allein damit sie bei Einschulung ein wenig Deutsch sprechen.

Die nicht-repetitiven Grundschulen dienen dem Interesse von Lehrer- und Mittelschichtskinder und 'lassen integrationsbedürftige Kinder kaltlächelnd im Regen stehen', die die notwendigen Routinen oder 'backbones' verweigert bekommen. ('Schreiben nach Hören', SOL etc. sind wohl eher Kindesmisshandlung.) Dabei wird die pädagogische Sabotage dann noch dafür genutzt, um mehr Lehrer zu fordern. Und glänzende Schultoiletten und natürlich energetisch-sanierte Topschule, die nachher mehr Energie und Kosten verschlingen und dazu durch kontrollierte Lüftung Keimschleudern sind. Im Dienste der 'Klimareligion'.

Das frühere preussische Schulwesen 'entstand' aus dem Entwicklungsehrgeiz des brandenburgischen Kurfürsten als 'Impulsetzer' und hat daraus die Hauptschule (= eigentlich Gesamtschule) und die höheren Schulen entwickelt. Dies entspricht der Trennung von 'Routinenbedürftigen' und 'Optimierungsgejagten'. Heutige Gymnasien und Universitäten sind Hauptschulen. Erst recht nach 'Bologna'. Mit einer ökonomischen Segregation, die es natürlich auch früher gab.

Die 'Willkommenismus-Wichser' erzählen immer von den großen Erfolgen mit praktisch ausgewachsenen Eindringlingen, aber bei großen Teilen der 'schon länger hier Lebenden' kann man sehen, dass die sogenannten Erfolge auch ohne 'Politik-Gockel', ohne lautes Schreien auf einem Misthaufen eingetreten wären.

Was die Bildungslandschaft braucht ist mehr Einsicht, Gefühl und Führung und nicht eitle Politik.

Und für die Unterbelichteten, die den Autor jetzt als AfD-Fan einordnen, ein Statement:
Kuba ist das Vorbild, weil das Land Bildung und Kultur in bald 60 Jahren Belagerung, Embargo, Sanktionen durch die gekränkten U.S.A. so viel besser aufgebaut hat als die mittelamerikanischen Staaten.
Natürlich 'summertime living is easy', aber auch in Ruinen kann man mehr Würde bewahren als bildungsferne deutsche Schulpolitik.



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