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Feuchte Wohnungen von armen Leuten per Regierungshandeln

CastellBerges
Veröffentlicht von in Bausysteme · 24 November 2018
Die Komplizenschaft von 'Wissenschaft' (U-Wert-Religion), Wichs-Politik, DIBt, Industrie und Medien vergammelt das Land
Bessere Häuser braucht das Land

In der Vergangenheit waren die hygienischen Verhältnisse natürlich unvorstellbar, wenngleich die Politik versucht, dies wieder zu etablieren. 7ter Hinterhof in der Art von Heinrich Zille (Wohl die Wurzel des GFZ-Übels heute, wo dumm-mechanisch gerechnet wird. Die AIDS-Hysterie soll wohl auch vergessen lassen, dass in Europa die gleichen Verhältnisse herrschten, wie heute in Afrika ... da empfindet man restriktive Sexualmoral als menschenfreundlich.) und Weichselzopf will man telelogisch, weil dies ist die Konsequenz, wenn man (pars pro toto) Lagos (Nigeria) nach Deutschland verlagert und dann die Utopie-Phantastereien mit der Verantwortungsbereitschafts- und Budget-Realität zusammenprallen.

Im Bio-Solar-Haus kann man mit 300 oder 400,- EURO ein ganzes Jahr heizen. (Fairerweise muss man auf die üblichen Rechentricks eingehen, die Investition und Wartung recht seltsam ausklammern, was auch bei den sogenannten sonstigen Energiesparmaßnahmen gilt. Kontrollierte Lüftung hört sich überzeugend an, weil der Reinigungs- und Wartungsaufwand ausgeklammert wird. Nach Überzeugung des Autors sind nur Wohnraumlüftungsanlagen mit vielleicht 50 cm Lüftungsweg und spülmaschinentauglichem Wärmetauscher vertretbar.) Wieviel effizienter müssten Mehrfamilienhäuser sein können.

Thilo Sarrazin 'schwärmte' davon, wie er in seiner Jugend im Rollkragenpullover den Winter überstanden hat, aber dies war eine Jugend mit Ofenheizung, wöchentlichem Baden und Wäschewechsel. Mit so viel weniger Wasserdampf. Auch weil die Wäsche noch bei der Frostgrenze rausgehängt wurde.
Heute würde niemand mehr so schmutzig herumlaufen ... nicht einmal in der Arbeitskleidung. Und einen sicheren Trockenraum hat man nicht.

Wenn man mehr Wasserdampf produziert, dann sollte man eigentlich für den Abtransport sorgen. Aber hat jemand schon davon gehört das Wohnungen mit einer Trockenkammer ausgerüstet werden, wo die Wäsche von einem Luftstrom getrocknet wird, der von der Wohnung getrennt ist? Stattdessen sorgt man für luftdichte Fenster und fabuliert vom Stoßlüften. Und die Wäscheständer stehen immer. Die gespeicherte Feuchte ist nicht so schnell. Wetten.

Die falsche Heiztechnik über Konvention ist eine weitere Ursache für die Durchfeuchtung, weil die Raumhülle an den Außenwänden systembedingt die kälteste Zone bleibt, wo die gestaute Raumfeuchte kondensiert. (Die Ecke und Kanten natürlich besonders. Wie auch hinter Möbeln.) Flächenheizungen oder einfach Heizleisten können dies abstellen.
Die Durchfeuchtung von Mauern hat der verstorbene Architekt Konrad Fischer vielfach thematisiert und feuchte Mauern sind kältere Mauern und damit bessere 'Angriffsziele' für Kondensation und Schimmel. WDVS sperrt die Feuchte demgemäß geradezu in der Wand ein.

Bei nicht so armen Menschen wird eher das Fenster aufgerissen oder man hat einen Kondensationstrockner. Die armen Menschen in Deutschland werden vom EEG und der Strombörse gequält, abgezogen, was man an den deutschen Strompreisen für Endverbraucher sehen kann. (Man kann sehen, wie schlimm es in Frankreich ist, wo bei unvorstellbaren Stromkosten im Bereich von 10 Cent arme Leute sich zwischen Heizen und Essen entscheiden müssen.)

Man kann Wohnungen trocken halten, wenn man es will. Es hört sich natürlich eitel an, aber es sind ja nicht die Erfindungen des Autors, die seit 2000 oder 50 bis 100 Jahren zeigen, wie man es macht, dass Häuser trocken und heimelig sind. Erfindungen, die 'hartleibig' ignoriert werden, obwohl heute die 'low-tech-Lösungen' so viel einfacher realisiert werden können als zur Zeit der Römer oder der nordischen 'Windows' (= Windholes), wo man schon froh war, dass es einem nicht auf den Kopf regnete. Noch ungefähr zur Zeit von Thilo Sarrazin war es normal, dass morgens die Waschschüssel zugefroren war ... und dies war nicht bei den Angestellten.

Der natürliche, wohl von Sonnenflecken abhängige, Klimawandel, der ja lange vor der CO2-Emission begann, mildert dies, doch dies entbindet einen nicht davon, Häuser so zu konzipieren, dass sie sich trocknen. Und dies funktioniert nur mit Energiezufuhr bzw. trockener Luft.
(Darum gibt es auch Geschichten vom Mittelmeer etc. wo Häuser und die Kleidung verschimmeln.)

Energiezufuhr ergibt sich durch:
  • Personenabwärme
  • Heizung mit Heizstoffen
  • Solare Gewinne passiv durch speicherfähige Wände und Fenster, aktiviert durch Low-Tech (wie Luft-Solar-Lösungen) und aktiv durch Kollektoren
  • Hausgeräte wie Backöfen, Spülmaschinen
  • Computer, besonders Grafikkarten, die mehr Wärme produzieren als mancher Heizlüfter

Der Königsweg sind natürlich die passiven oder 'low-tech-aktivierten' solaren Gewinne, wie es das oben genannte Bio-Solar-Haus oder die Earthship-Konzeptionen repräsentieren. (Im gewerblichen Bereich gibt es solche Lösungen, die Holz oder Klärschlamm solar trocknen ...)

Aber es gibt auch ganz primitive Lösungen, wie den Ersatz von diffusionsoffenen Folien durch perforiertes Unkrautschutz-Gewebe/Folie, wo unter die Dachziegel eindringende Nässe abperlt aufgrund des Gefälles, aber Luft und Feuchte einfach sich ausgleichen können ... und der Ziegelbrösel draussen bleibt. (Jetzt muss nur noch mit einem Dust Commander Zyklonabscheider der Staub von 100 Jahren entfernt werden ... und es verputzt werden.) Die Verschleimung stellt im Vergleich zu nur diffusionsoffenen Folien ein weit geringeres Problem dar, weil die Lochgrösse viel höher ist. Man kann durchblasen!

Natürlich wäre eine Art von Schuppenplane, ähnlich zur früheren Schieferdeckung ohne OSB, besser, auch wenn Spinnenweben selbst solche Spalten versperren können. (Dabei geht der Autor davon aus, dass Ozon diese auch zersetzt, weil Spinnenweben am Außenspiegel sind sehr anhänglich ...) Doch auch dies könnte man mit einer Art von Sturm, d.h. Ventilatoren, lösen, die alles freiblasen. Organischen Gammel könnte man mit Ozongeneratoren, die auch in Autos und Hotels zum Rauch- und Geruchsabbau eingesetzt werden, abbauen ... was auch für Belüftungsanlagen gilt. (Aber da gilt das Gleiche wie bei den staatskriminellen Handlungen im Bereich der Umvolkung: Wahrheit beunruhigt!)

Wenn der politische Wille vorhanden wäre, dann könnte man Wohnungen trocken und warm halten ... oder zumindestens die Schäden reduzieren durch regelmäßige Kontrolle und Behandlung.




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